Joachim von Burchard

Regisseur

Ein König zu viel

Schauspiel von Gertrud Pigor

Zwei Könige auf einer kleinen und ganz und gar einsamen Insel? Das kann ja nicht gut gehen. König Karl und König Fritz sind normalerweise jeder für sich alleiniger Herrscher über ein Königreich und haben sich noch nie vorher getroffen. Dummerweise sind nun aber beide am selben Tag auf die Idee gekommen, einen Ausflugs-Flug mit dem Heißluftballon zu machen. Und hoch oben über dem Meer ist es dann passiert: Die beiden Ballons sind zusammengestoßen und abgestürzt. Zum Glück konnten König Karl und König Fritz sich retten – auf eben jene einsame Insel. Aber wie soll das gehen – zwei Könige und kein einziger Untertan? Wer muss nun wem den Weg frei machen? Wer dem anderen die Schuhe putzen? Natürlich ist jeder der beiden überzeugt davon, dass er der rechtmäßige Herrscher sei und der andere ihm dienen müsse. Da eine gütliche Einigung nicht möglich scheint, fangen die beiden an, verschiedene Wettbewerbe zu veranstalten, um herauszufinden, wer der wahre Herrscher ist … Ein wunderbar komisches und verspieltes Theaterstück über die Frage, wer der Bestimmer ist und warum und ob es so einen überhaupt braucht.

„Ein vergnügliches Stück. (…) Erzählt wird das königliche Gerangel mit viel Witz, und für den sorgt ein gutes Duo (…) Das Darsteller-Duo geht dabei konzentriert zu Werke und regelrecht virtuos. (…) Kleine Gags wie ein Zitat der Fantastischen Vier erfreuen alle, die biologisch nicht mehr Kind sind.”

Landeszeitung, 08.02.19;
  • Inszenierung: Joachim von Burchard
  • Bühne / Kostüme: Barbara Bloch
  • Mit: Martin Skoda, Paul Brusa
  • Theater Lüneburg 2019
Ein König zu viel
Szenenfoto
Ein König zu viel
Szenenfoto
Ein König zu viel
Szenenfoto
Ein König zu viel
Szenenfoto